Protektoren: Die Knautschzone für Motorradfahrer

Protektoren
Infografik - Protektoren

Protektoren sind die einzigen Knautschzonen, die uns Motorradfahrer bei einem Unfall schützen können.

Protektoren sind die einzigen Knautschzonen, die uns bei einem Unfall schützen können. Deshalb wird auch bei der Fahrprüfung zumindest eine Protektoren-Grundausstattung erwartet:

  1. Die Jacke muss Protektoren an Schultern und Ellenbogen enthalten, die Hose zumindest an den Knien. Auch für die Hüften sind Protektoren sehr zu empfehlen und können an vielen Hosen nachgerüstet werden.
  2. Ebenfalls für die praktische Prüfung vorgeschrieben ist ein Rückenprotektor. Dieser steckt entweder in einer Tasche im Jackenfutter oder er wird separat unter der Jacke getragen. 
  3. Die Einsteck-Protektoren sind besonders kostengünstig und bequem zu handhaben, aber deutlich kürzer als die Wirbelsäule, die sie schützen sollen.
  4. Separate Rückenprotektoren sind deutlich länger geschnitten und bieten Schutz vom Nacken bis zum Steißbein. Außerdem 
    verrutschen sie im Falle eines Falles weniger leicht.

Egal, für was ihr euch entscheidet, letztlich ist vor allem wichtig, dass überhaupt ein Rückenprotektor dabei ist – nicht nur auf der Prüfungsfahrt.

Die Alternative zu den integrierten Protektoren: Separat unter der Jacke zu tragendes Protektorenhemd.

Wichtig: Als Protektoren dürfen nur Sturzpolster bezeichnet werden, die entweder nach der Norm EN 1621-1 (für Gelenkprotektoren) oder nach EN 1621-2 (für Rückenprotektoren) geprüft und zugelassen sind.

Der Gesetzgeber überlässt es weitgehend uns Motorradfahrern, wie wir uns vor Kälte, Nässe und möglichen Unfallfolgen schützen. Lediglich der Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt uns vor, dass wir „während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen“ müssen. 

Etwas anders ist die Lage bei der praktischen Führerscheinprüfung. Hier gilt, was in Anlage 7 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV) steht: „Bei Prüfungen der Klassen A, A1, A2 und AM muss der Bewerber geeignete Motorradschutzkleidung, bestehend aus einem passenden Motorradhelm, Motorradhandschuhen, einer eng anliegenden Motorradjacke, einem Rückenprotektor (falls nicht in Motorradjacke integriert), einer Motorradhose und Motorradstiefeln mit ausreichendem Knöchelschutz tragen.“

Stand der Technik: Airbag-Westen

Airbag‑Westen für Motorradfahrer bieten heute einen deutlichen Sicherheitsgewinn und gehören zu den innovativsten Schutzsystemen auf zwei Rädern. 

Moderne Modelle – ob mechanisch oder elektronisch ausgelöst – entfalten sich innerhalb von Millisekunden und schützen wichtige Körperbereiche wie Brust, Rücken, Schultern und teilweise sogar Nieren oder Hüfte. 

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